Was den neuen Euro-7-Diesel von Stellantis so besonders macht
Das Herzstück der Wende: Was den neuen Euro-7-Diesel von Stellantis so besonders macht
Es ist kein bloßes Facelift eines alten Bekannten, sondern eine echte technische Kampfansage. Stellantis schickt einen neuen Dieselmotor ins Rennen, der die strengen Vorgaben der Euro-7-Norm nicht nur erfüllt, sondern als technologisches Statement fungiert. Während andere Hersteller den Verbrenner stiefmütterlich behandeln, haben die Ingenieure hier tief in die Trickkiste gegriffen, um Effizienz, Sauberkeit und Kraft neu zu definieren.
Die Symbiose: Diesel trifft auf 48-Volt-Elektrifizierung
Das wohl wichtigste Merkmal des neuen Aggregats ist seine konsequente Elektrifizierung. Stellantis setzt nicht mehr auf den reinen Verbrennungsvorgang, sondern kombiniert den Selbstzünder systematisch mit einem 48-Volt-Mildhybrid-System.
- Das eDCT-Getriebe: Ein wesentlicher Baustein ist das neue Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (eDCT). In dieses Gehäuse ist ein kleiner Elektromotor integriert, der den Diesel beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten unterstützt oder sogar kurzzeitig allein übernimmt.
- Booster-Effekt: Der Elektromotor liefert zusätzliches Drehmoment genau dann, wenn der Turbolader noch auf Touren kommen muss. Das Ergebnis ist ein extrem direktes Ansprechverhalten ohne das berüchtigte Turboloch.
- Rekuperation: Beim Bremsen gewinnt das System Energie zurück, die in einer kompakten Batterie gespeichert wird – das senkt den Realverbrauch spürbar, besonders im dichten Stadtverkehr.
Präzision im Brennraum: Sauberkeit durch High-Tech
Um die extrem niedrigen Grenzwerte für Stickoxide (NOx) und Partikel der Euro-7-Norm einzuhalten, wurde das Innenleben des Motors grundlegend überarbeitet. Der Fokus lag dabei auf einer nahezu perfekten Verbrennung.
Ein modernisiertes Common-Rail-Einspritzsystem arbeitet nun mit noch höherem Druck und einer feineren Zerstäubung des Kraftstoffs. Gepaart mit einem optimierten Abgasrückführungssystem (EGR) und einer hochmodernen Abgasreinigung, die SCR-Katalysatoren und Partikelfilter enger miteinander verzahnt, erreicht der Motor Emissionswerte, die weit unter den bisherigen Standards liegen. Damit beweist Stellantis, dass der Diesel auch in einer "grünen" Zukunft seinen Platz hat.
Zuverlässigkeit als Fundament: Italienische Ingenieurskunst
Interessant ist die strategische Entscheidung hinter dem Triebwerk: Stellantis setzt verstärkt auf eine Weiterentwicklung der bewährten italienischen Motorenarchitektur. Dieser neue "Euro-7-Standard-Motor" löst ältere Konstruktionen ab, die teilweise mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hatten.
Durch die Konzentration auf eine robuste Basis – inspiriert von der MultiJet-Technologie – verspricht der Konzern eine deutlich höhere Langlebigkeit. Das ist besonders für gewerbliche Nutzer und Langstreckenfahrer ein entscheidendes Argument, da Wartungskosten und Ausfallzeiten minimiert werden.
Leistung, die sich sehen lassen kann
Trotz der strengen Abgasreinigung leidet der Fahrspaß nicht. Mit Leistungsstufen von bis zu 180 PS (132 kW) und einem kräftigen Drehmoment von 400 Newtonmetern ist der neue Motor bestens gerüstet für schwere Transporter wie den Opel Vivaro oder dynamische SUVs wie den Alfa Romeo Tonale. Er bietet genau das, was die Elektromobilität oft noch vermissen lässt: Souveräne Kraftreserven für hunderte Kilometer am Stück, ohne Ladestopp.
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KI / Autor
Gemini